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Bennett wie 2014 erneut der Schnellste, Kittel Fünfter



Der Sieger von Rund um Köln 2014 ist auch der Sieger von 2018. In einem dramatischen Finale war der Ire Sam Bennett vom Team BORA – hansgrohe am Rheinauhafen auch in diesem Jahr nicht zu schlagen. Nach 207,7 Kilometern gewann der 27-Jährige nach hektischen Kilometern auf der 6,2 Kilometer langen Schlussrunden am Ende souverän vor dem Esten Mihkel Raim von der Israel Cycling Academy sowie dem Polen Szymon Sajnok aus der Mannschaft CCC Sprandi Polkowice. Marcel Kittel, deutscher Top-Sprinter vom Team Katusha - Alpecin, war früh in aussichtsreicher Position, kam nach 4:53:17 Stunden aber nicht über Platz fünf hinaus. Damit ist weiterhin Christian Knees, der 2006 in Köln gewann, letzter deutscher Sieger.


Nach dem spektakulären Start unter den Kranhäusern des Rheinauhafens hindurch hatte sich bei der Fahrt durch das Bergische Land früh eine siebenköpfige Gruppe abgesetzt, die einen maximalen Vorsprung von knapp vier Minuten herausfuhr, vom Feld mit den Top-Teams aber immer in Reichweite gehalten wurde. Stärkster Fahrer der Ausreißer war der Schweizer Lukas Rüegg aus der Mannschaft Vorarlberg Santic, der sich auch die Bergwertung sicherte. In der Anfahrt auf Köln wurden Gatis Smukulis vom Team Delko Marseille Provence KTM, der Italiener Kristian Sbaragli von der Israel Cycling Academy, Sjoerd van Ginneken aus dem Team Roompo-Nederlandse Loterij, Igor Boev von Gazprom-Rusvelo, Florian Stork vom Development Team Sunweb, Joab Schneiter aus dem Nationalteam Schweiz und sein Landsmann Lukas Rüegg aber weit vor dem Ziel wieder gestellt. Danach übernahmen die Teams der Sprinter, angeführt vom Team BORA – hansgrohe, in souveräner Manier die Kontrolle. Auch ohne Sieg von Marcel Kittel gab es aber auch für das Team Katusha - Alpecin noch Grund zum Feiern: Der 29-Jährige Baptiste Planckaert entschied die Sprintwertung für sich.

Ihr eigenes Radsportfest am Rhein hatten ab dem Sonntagmorgen bereits fast 4000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der beiden Rennen zum ŠKODA Velodom gefeiert. Noch am Samstag hatten die Veranstalter über 300 Nachmeldungen zu notieren. «Das ist eine Bilanz, die uns natürlich stolz macht», so Alexaner Donike, Technischer Direktor von Rund um Köln und ŠKODA Velodom. «Das zeigt, das unser Programm stimmt.» Komplettiert wurde das Programm durch eine große zweitätige Messe auf dem Harry-Blum-Platz im Rheinauhafen, einmal mehr das «Epizentrum» von Rund um Köln, sowie Nachwuchs- und Amateurrennen am Samstag.

Die 103. Austragung von Rund um Köln findet wegen Pfingsten bereits am 2. Juni statt. «Ich denke, wir können eine insgesamt äußerst zufriedene Bilanz ziehen und gehen entsprechend natürlich mit viel Rückenwind in die Planungen für das kommende Jahr», so Donike. «Das Rennen heute war ein voller Erfolg.»

Ergbnisse Profirennen

Foto: Roth


 
 
 

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